Kleingartenverein
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 Pflanzenpflege
 
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  Boden Frühjahrsschnitt bei Rosen
  Humus Boden-Check
  Kompost  
Düngung
  Weißanstrich für Obstbäume  
  Pflanzanleitung für Obstbäume  
  Rasen im Winter  
 



Boden

Die Pflege der Pflanzen beginnt im Boden. Die zentrale Schaltstelle für die Nährstoffversorgung der Pflanzen ist der Boden mit den Lebewesen im Humus, den mineralischen Bestandteilen und den Wurzeln. Der Boden ist mehr als eine Ansammlung von Nährstoffen. In einem gesunden, aktiven Boden sorgen fleißige Organismen für eine stabile Bodenstruktur. Diese ist Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden unserer Pflanzen. Die Regenwürmer zählen zu den wertvollsten Bodenbewohnern und fühlen sich nur im lockeren, humosen Boden wohl. Um das wertvolle Bodenleben zu erhalten, ist die Fütterung mit organischer Substanz wie Kompost, Gründüngung etc. unabdingbare Voraussetzung.


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Humus

Humus ist eine vielfältige Lebensgemeinschaft von tätigen Organismen, deren Nahrungsstoffen und Stoffwechselprodukten. Dadurch übernimmt der Humus etwa die Aufgabe einer Schilddrüse. Der Humusgehalt ist eine wichtige Kenngröße des Bodens. Eigenschaften wie Struktur, Lufthaushalt, Durchwurzelbarkeit stehen in engem Zusammenhang mit der Humusmenge des Boden, was die Widerstandskraft der Pflanze gegen Krankheiten und Schädlinge erhöht.


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Kompost

Guter Kompost ist ein unerlässlicher Beitrag für gesunde Pflanzen durch gesunden Bodens, er ist der Jungbrunnen des Gartens. Es lassen sich Gemüse- und Obstreste, Laub, Zweige (gesächselt) und Rasenschnitt in fruchtbare Humuserde umwandeln aus der neues Leben entsteht.

Der Standort des Komposters sollte halbschattig und windgeschützt , der Untergrund wasserdurchlässig sein. Es muss genügend Sauerstoff vorhanden sein. Strukturmaterial beachten. Auf gute Durchmischung aller Materialien achten. Der Kompost darf nie austrocknen aber auch nicht "ertrinken". Ist der Kompost fertig sollte er gesiebt werden. So werden grobe, unverrottete Bestandteile abgetrennt. Das Siebgut ist als Impfstoff für den neuen Kompost bestens geeignet.



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Düngung

Düngung des Bodens - Bodenchemie
(Hauptnährstoffe und Spurenelemente)

Die Pflanzen nehmen über die Wurzeln die Nährstoffe auf. CO² wird aus der Luft über die Blätter aufgenommen. Das ist ein wichtiger Prozess bei der Photosynthese (Chlorophyllbildung). Weil die verschiedenen Pflanzen unterschiedliche Bodenverhältnisse (sauer, neutral, alkalisch) bevorzugen ist der ph-Wert des Bodens wichtig.

Richtlinie:
ph-Wert bis 5 sauer
ph-Wert 5 - 7 neutral
ph-Wert über 7 alkalisch

Eine Bodenanalyse kann da gute Dienste leisten. Gleichzeitig bekommt man auch das Ergebnis über den Inhalt der wichtigsten Nährstoffe im Boden.
Nur wenn der ph-Wert im Boden der Pflanze entspricht, können die feinen Saugwurzeln des Gewächses auch die im Boden vorhandenen Nährstoffe aufnehmen. Ein ausgewogenes Verhältnis der einzelnen Inhaltsstoffe ist deshalb immer wichtig. Jede Pflanze nimmt unterschiedlich bestimmte Stoffe auf, daher muss der Dünger auf die Pflanze abgestimmt werden. Dünger sollte nur während der Wachstumsphase aufgebracht werden. Dabei ist zu beachten, auch zuviel Dünger im Boden beeinträchtigt die Pflanzen. Die Folgen sind schwaches Gewebe und geringe Widerstandskraft gegen Krankheitserreger. Zu wenig Nahrung im Boden verursacht Wachstumsstockungen und Nährstoffmangelsymtome.

Hauptnährstoffe

Stickstoff (N):
Bewirkt starkes Wachstum der Pflanzen.
Mangel:
Bewirkt Gelbfärbung der Blätter, Pflanzen sind und bleiben klein, die Erträge sind gering.
Überschuss:
Beeinträchtigung der Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse, größere Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten u. Schädlingen.
Vorkommen:
In Gründünger, Kompost, Stallmist, Blutmehl, Hornspäne
Vorsicht: Während der Vegetationszeit werden die maßvoll angewandten Stickstoffdünger für das Wachstum der Pflanzen verbraucht. In der Vegetationspause nehmen die Pflanzen keinen N-Dünger auf. Im Spätherbst und Winter geht N direkt ins Grundwasser.


Phosphor (P):

Fördert die Blüten- und Fruchtbildung, ist wichtig für Kräftigung der Wurzeln.
Mangel:
Bewirkt Verfärbung der Blätter violett bis rotbraun.
Überschuss:
Blockiert die Aufnahme von Spurenelementen wie Eisen, Kupfer und Zink.
Vorkommen:
In Thomasmehl, Knochen, Hühnermist, Algenphosphat.

Kalium (K):
Fördert Wachstum und Festigkeit des Zellgewebes, bewirkt Kälteresistenz und Widerstandskraft der Pflanzen.
Mangel:
bewirkt schlechtes Wachstum und Verfärbung der Blattränder (gelb-rötlich). Im Herbst Kali betont düngen (Rasen, Rosen, Sträucher, Obstbäume…), um die Widerstandskraft im Winter zu fördern.
Vorkommen:
Patentkali, Holzasche, alle tierischen Ausscheidungen, Jauchen, Laubkompost, Farnkraut.

Calcium (Ca):
Aktiviert das Bodenleben und fördert die Krümelstabilität, erhöht aber auch den    ph-Wert, ist wichtig für die Stabilität des Pflanzengewebes.                                                                    Mangel: übersäuerung des Bodens, geringere Erträge.                                                      Überschuss: Großer Humusabbau verlangt großen Nachschub an organischem Material und erhöht den ph-Wert des Bodens.
Vorkommen: Thomasmehl, Düngekalk, Algenkalk.

Magnesium (Mg):
Aktiviert die Enzymbildung für die Eiweißbildung, der wichtigste Baustein für die Bildung des Chlorophylls (Blattgrün).
Mangel: Gelbliche Verfärbung der Blätter zwischen Rippen und Blattrand.

Überschuss: Verminderte Calciumaufnahme.
Vorkommen: Patentkali, Algenprodukte, Holzasche, diverse Gesteinsmehle.
 

Spurenelemente (in Kurzform)

Eisen (Fe)
i
st wichtig für die Bildung des Chlorophylls (Blattgrün)
Mangelsymtome: gelbgrüne Verfärbung der Blätter. Bei starkem Mangel Absterben des ganzen Pflanzengewebes, ph-Wert 6 oder weniger ist ideal. Eisen kann durch zu hohen Kalkgehalt im Boden gebunden werden. Eisenmangel zeigt sich sehr gut besonders bei jüngeren Pflanzen(teile)

Magnesium (Mg)
hat seine Bedeutung bei der Bildung des Chlorophylls.
Mangel: Chlorose der Blattspreiten älterer Blätter, Blattadern bleiben grün.

Bor (B)
ist ein wichtiger Nährstoff für den Zellwandaufbau der Pflanzen.
Bei Mangel kann es zu Deformation der Blätter und Stängelverdickungen kommen. Die Pflanzen können so brüchig werden, dass z. B. die Köpfe der Sonnenblumen ohne mechanische Einwirkung brechen können.

Mangan (Mn)
wirkt ebenfalls bei der Photosynthese und pflanzlichen Abwehrreaktion.
Mangel bewirkt Dörrfleckenkrankheit, Die mittleren Blätter der Pflanze hellen auf.

Kupfer (Cu)
ist ein wichtiger Bestandteil der Zellwand und des Energiestoffwechsels.
Mangel zeigt sich durch 'Einrollen der Blätter und zur Welke. Die Standfestigkeit, Frucht- und Samenbildung verringert sich.

Chlor (Cl)
bewirkt im fördert im Verein mit Kalium die Regulierung des Wasserhaushalts der Pflanze.
Mangel kann dazu führen, dass die Pflanzen nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Zink (Zn)
greift in die Aminosäuresynthese ein.
Mangel kann zu Wachstumsstörungen und Absterben der jüngsten Triebe kommen.

Schwefel (S)
ist ein Baustein von Eiweiß und deren Pflanzeninhaltsstoffen.
Mangel zeigt Chlorose jüngerer Blätter.

Molybdän (Mb)
wird für den Nitratstoffwechsel der Pflanzen benötigt und ist im Boden an sich reichlich vorhanden. Nur im sauren Boden wird es gebunden.
Mangel bewirkt schlechten Wuchs, Blattränder verfärben sich gelb bis braun.

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Weißanstrich für Obstbäume

 

Ein Weißanstrich wird an Obstbäumen vorgenommen – im Besondern an jungen Bäumen u. an Steinobstbäumen (Marille, Pfirsich, Zwetschke, Kirsche). Er dient der Erhöhung der Widerstandskraft der Rinde und des Stammes.

Vor allen Dingen im Winter kann es durch hohe Temperaturschwankungen zu Schäden durch Frostrisse oder –platten an Rinde und Stamm kommen. Dies passiert, wenn die Nächte noch kalt sind, aber am Tage die Sonne scheint und die Rinde sehr schnell aufgeheizt wird. Dann kann die Rinde senkrecht aufplatzen, die so genannten Frostrisse entstehen.

Die so genannten Frostplatten werden wiederum hervorgerufen, wenn auf der von der Sonne beschienenen Seite der Rinde verstärkt Wasser abgegeben wird und Wasser aus den gefrorenen Teilen nicht mehr nachgeleitet werden kann.

Um solche Schäden an Bäumen zu vermeiden, bekommen diese einen Weißanstrich. Dieser reflektiert das Licht und der Stamm kann sich nicht so sehr erhitzen. Außerdem wird durch den Weißanstrich das Einnisten von Schädlingen, wie zum Beispiel dem Grauen und Roten Knospenwickler und dem Birnblattfloh oder das Ausbrechen von Krankheiten, wie Kragenfäule in der Rinde verhindert, die sich bei Rissen in derselben schnell und ungehindert festsetzen können.

Einen Weißanstrich können Sie selbst herstellen, zum Beispiel Kalkmilch. Dazu verwenden Sie 1,5 kg Branntkalk auf 10  Liter Wasser und geben 600 Gramm Tapetenkleister hinzu, oder Sie greifen auf Fertigprodukte aus dem Handel zurück (z.B. “Bio Baumanstrich“).

Je nach Stärke des zu behandelnden Stammes sollten Sie 150 bis 200 Gramm einplanen. Die Fertigprodukte enthalten meist noch pflegende und stärkende Bestandteile.

Den Weißanstrich sollten Sie im November/Dezember vornehmen. Im Februar ist der Sonnenschein oft schon sehr intensiv, während die Umgebungstemperaturen allgemein - besonders in der Nacht - noch sehr kalt sind.

Tipp: Mengen Sie dem Baumanstrich Kupfer bei (z. B. Cuprofor flüssig 0,3%), das bewirkt guten Schutz gegen pilzliche und bakterielle Krankheitserreger.
 

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Pflanzanleitung für Obstbäume

Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Bäume ist spät im Herbst oder zeitig im Frühjahr - d.h. entweder im November oder im März. Der Herbstpflanzung ist, soweit es die Witterung entsprechend noch möglich macht (Boden muß frostfrei sein), bei fast allen Obstarten der Vorzug zu geben. Lediglich windfrostempfindliche Obstarten wie Pfirsich, Nektarine, Mandel u. Marille pflanzt man am Besten zeitig im Frühjahr.

Obstbäume in Töpfen (Container) können während des ganzen Jahres, wenn der Boden nicht gefroren ist, gepflanzt werden.

Empfohlene Vorgangsweise für die Pflanzung:

1. Den Baum vor dem Pflanzen einen Tag ins Wasser stellen. Je stärker ein Obstbaum ist und je später nach dem Roden gepflanzt wird, desto wichtiger ist ein Wässern vor dem Pflanzen. Das Wässern erleichtert dem Obstbaum immer das Anwachsen. Pflanzt man nicht am folgenden Tag, kann man den Baum bis zu einer Woche ins Wasser stellen, dann aber nur die Wurzeln.

2. Möglichst viele Wurzeln anschneiden. Knapp vor der Pflanzung sind alle verletzten Wurzeln und auch die Hauptwurzeln glatt anzuschneiden, bis die Schnittstelle weiß ist.

3. Das Pflanzloch großzügig ausheben und einen Stützpfahl einschlagen. Das Pflanzloch doppelt so groß wie die Wurzelmasse graben, dass sich alle Wurzeln genügend ausbreiten können. Ist der Boden von schlechter Qualität oder hat an der Stelle schon ein Obstbaum gestanden, empfiehlt es sich, etwas Gartenerde und/oder sehr reifen Kompost dazuzugeben und mit der „gewachsenen“ Erde zu mischen.

4. Den Baum ins Pflanzloch stellen, mit lockerer Erde zuschütten. Den Baum dabei rütteln, leicht anheben und die Erde festdrücken.

5. Gießen und – wenn das Wasser versickert ist – fertig anhäufeln.
Tipp: Die Veredlungsstelle muss immer ca. 10 cm bis 20 cm über das zukünftige Bodenniveau ragen und sollte beim Pflanzen nicht tiefer stehen, als sie in der Baumschule stand.

6. Den Pflanzschnitt durchführen und den Baum an den Stützpfahl anbinden.
Tipp: 1-jährige Apfel- u. Birnbuschbäume ca. um ein Drittel einkürzen. 1-jährige Zwetschken-, Kirschen- u. Marillenbäume ca. um die Hälfte einkürzen. 1-jährige Pfirsich- u. Nektarinenbäume um mehr als zwei Drittel einkürzen. Mehrjährige Halb- u- Hochstämme bei allen Obstsorten ca. jeden Ast um die Hälfte einkürzen. Je stärker der Rückschnitt, desto kräftiger der Austrieb! Während der Vegetationszeit den Jungbaum auf Krankheits- u. Schädlingsbefall kontrollieren, und – falls notwendig – ihn mit nützlingsschonenden Pflanzenschutzmitteln das Gedeihen erleichtern. Bei Trockenheit gießen!

 So sieht ein richtig gepflanzter Obstbaum aus!
 

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Rasen im Winter

Rasen bei Frost N I C H T betreten…
...warum?


Grashalme gefrieren bei Reif, die Graswurzeln gefrieren nicht. Bei Belastung durch Betreten (oder auch Befahren etc.) brechen die einzelnen Halme am Vegetationspunkt, die Pflanze stirbt oberflächlich ab. Die Folge: unschöne braune Spuren, erst im folgenden Frühjahr sehr langsam verwachsen. Genau an jenen Stellen ist der Rasen auch besonders krankheitsanfällig und geschwächt. Daher bei Frost N I C H T betreten - dem Rasen zuliebe.
 

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Rasenpflege im Sommer

In unseren Breiten wachsen die Rasengräser im Frühsommer und Herbst am stärksten. Im Hochsommer, also jetzt, verlangsamt sich der Wuchs durch die Sommerhitze und Trockenheit. Ein häufiger Fehler ist ein zu kurzer Schnitt im Sommer. Werden die Gräser zu kurz geschnitten, trocknet der Boden schneller aus und freigelegte Wurzeln sterben ab. Der Breitwuchs ist gestört. Außerdem können lichtkeimende Unkräuter (Hirse) auskeimen und man verschafft sich selber dieses ungeliebte Gras. Gräser die höher stehen schaffen sich selbst Schatten und daher länger Feuchtigkeit. Sollten die Gräser einmal höher gewachsen sein (etwa während des Urlaubes) sollte niemals mehr als die Hälfte des Wuchses geschnitten werden. Eventuell nach 3 bis 4 Tagen noch einmal auf die normale Höhe schneiden.

BEREGNEN…
Rasengräser bestehen zu fast 90 Prozent aus Wasser. Ohne Wasser wird der Rasen gelb und die Gräser sterben ab. Der Wasserbedarf hängt von Temperatur und Bodenverhältnissen ab. Deshalb sollte der Rasen regelmäßig bewässert werden. Es ist besser den Rasen in größeren Abständen (ca. 7- 8 Tage) durchdringend, das heißt ca. 15 – 25 l pro m² zu beregnen. Das bewirkt, dass der Boden etwa 15 cm tief feucht ist. Die Graswurzeln treiben dann in tiefere Schichten und sind nicht von der oberflächigen Bodenfeuchte abhängig. Zu häufiges oberflächiges Beregnen sollte ebenso vermieden werden wie zu hohe Wassermengen. Am besten beregnet man frühmorgens.

DÜNGEN…
Im Juli ist - nach der ersten Düngung im Frühling - eine gute Zeit um den Rasen zum zweiten Mal zu Düngen. Durch den wiederholten Rasenschnitt, der ja meistens entfernt wird, werden dem Boden viele Nährstoffe entzogen, die ergänzt werden müssen. Gut eignet sich ein Langzeitdünger.
 

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Frühjahrsschnitt bei Rosen

Sobald die Anhäufelungserde der Rosen trocken ist, wird sie vorsichtig weggeräumt. Gleichzeitig mit dem Abhäufeln der BUSCHROSEN wird alles Vertrocknete und Erfrorene weggeschnitten. Dünne Triebe, sowie alle kreuzenden Zweige müssen ebenfalls entfernt werden. Starke Triebe, die mehr als bleistiftstark sind, sollen – um gute Blüten zu bringen – auf 2 bis 4 Augen zurückgeschnitten werden. Wer längere Triebe stehen lässt, bringt sich um gutes Wachstum und reiche Blüten. Bei alten Rosen ist es kein Fehler, wenn man auf ein bis zwei Augen zurückschneidet.

POLYANTHA- und FLORIBUNDAROSEN
kann man im Allgemeinen etwas länger als Edelrosen (Buschrosen) schneiden.
Bei STRAUCH- und SCHLINGROSEN werden nur die zurückgefrorenen Triebe weggeschnitten. Alle 2 bis 4 Jahre wird ein Auslichtungsschnitt vorgenommen. Das heißt, dass alte Triebe, die nicht mehr so blühfreudig sind, herausgeschnitten werden. Sie haben in der Regel nur mehr wenige und kleine Blüten am Triebende.
Vergessen sie auch nicht, dass Rosen  viel Dünger brauchen. Sowohl gut abgelagerter Stallmist (Pferde- oder Hühnermist – jedoch keinen Schweinemist) als auch gut verrotteter Kompost, 2 bis 3 kg pro m² und Mineraldünger (Blaukorn oder Nitrophoska, 5 – 6 dag pro m²) werden gerne angenommen.


 
 

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Boden-Check

Eine Bodenuntersuchung stellt die Grundlage jeder Düngung im Freizeitgartenbau dar. Denn Studien zeigen, dass die Pflanzen die dargebotenen Nährstoffe oft gar nicht mehr aufnehmen können. Es kann sogar zu Pflanzenschäden durch übermäßige Düngung kommen. So entstehen zum Beispiel weit häufiger Schäden durch Überdüngung als durch Nährstoffmangel!

Ein neuer, einfach durchzuführender Nährstofftest gibt Auskunft zu Über- oder Unterversorgung der Garten- oder Rasenerde. Eine Bodenprobe wird auf die wichtigsten Pflanzennährstoffe untersucht und eine Nährstoff- und Düngeempfehlung abgegeben.
 

Für die Entwicklung haben sich AQA, die Austrian Research Centers in Seibersdorf, die AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) und alle Bodenexperten des Bundes (b4) zusammengefunden. Überdüngung oder falsche Nährstoffzugabe kosten unnötig Geld und belasten Umwelt und Gesundheit. Zudem sind die Pflanzen wesentlich anfälliger für Krankheiten und Schädlingsbefall.
Der AQA Boden Check ist in allen Postfilialen oder unter www.aqa-online.com erhältlich.

Packungsinhalt:
Der Boden Check enthält einen wieder verschließbaren Probebeutel für die Bodenprobe und ein Datenblatt mit Durchführungsanleitung.                                                      

Durchführung der Probeentnahme:

Sie benötigen zur Entnahme der Bodenprobe einen Spaten, eine kleine Gartenschaufel und ein sauberes Gefäß (z.B. Kübel). Es werden auf einer ausgewählten Fläche in Ihrem Garten an 10 Stellen jeweils kleine Erdproben entnommen und anschließend in dem Kübel gut vermischt. Die Bodenproben sollen von einer Fläche (10 – 30 cm tief) entnommen werden, die einheitliche Bodenverhältnisse aufweist und die für jene Pflanzenart (bestehende bzw. zukünftige) maßgebend ist, für die Sie die Nährstoffanalyse benötigen.
Entnehmen Sie die Bodenproben bei normalen Witterungsbedingungen (kein Regen, kein Frost, etc.). Bitte keine handelsübliche Blumenerde (Substrat) als Probe einsenden. Nach ca. 4 Wochen erhalten Sie die Ergebnisse Ihres Boden Checks von AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) einfach per E-Mail oder per Post zugesandt.

Bei Fragen zum Boden Check wenden Sie sich bitte an: bodencheck@aqa.at

Bei weiterem Interesse zum Thema Boden
besuchen Sie bitte die Homepage www.b4-soilcompetence.at


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